Der Zürcher Regierungsrat hat heute Dienstag den Entwurf zum KEF 2013-16 und zum Budget 2013 vorgelegt. Die rund 38’000 Staatsangestellten kommen darin leider einmal mehr zu kurz. Trotz mittelfristig ausgeglichenem Budget wird das Personal 2013 faktisch weniger Lohn erhalten, weil es zur Deckung von Löchern im Staatshaushalt beitragen muss. Die Vereinigten Personalverbände (VPV) sind höchst enttäuscht über diesen ungerechten Kurs des Regierungsrats und werden sich dagegen auf politischer Ebene zur Wehr setzen.
weiter…Der Kantonsrat hat gestern den Antrag des Regierungsrats abgelehnt, den Steuersatz der Staatssteuer für 2012 um 7% und für 2013 um nochmals 2% zu erhöhen. Dies ist in höchstem Grad inkonsequent. Derselbe Kantonsrat bewilligte am 2. Mai 2011 das neue Spital- und Finanzierungsgesetz – im vollen Wissen, dass dieses nur mit einer Steuererhöhung von 5 % finanzierbar ist. Das Kantonsparlament entzieht sich damit seiner Verantwortung für die Qualität der staatlichen Dienstleistungen. Ebenso betroffen ist die BVK, der die Sanierungsmittel entzogen werden könnten.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) werden sich mit allen Kräften gegen die gestern angekündigten Sparmassnahmen im Universitätsspital Zürich einsetzen. Der Abbau von bis zu 150 Stellen ist eine Folge des unnötigen kantonalen Sanierungsprogramms (San10). Einmal mehr soll das Personal die Konsequenzen tragen. Zudem zeigt sich nun in drastischer Weise, dass San10 die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen zu gefährden beginnt.
weiter…Aufgrund der Tatsache, dass die Rechnung des Kantons Zürich gemäss Mitteilung der Finanzdirektion um bis zu 800 Mio. Franken besser abschliessen wird, als erwartet, fordern die VPV rückwirkend auf den 1. Juli 2010 den Abbau des Teuerungsrückstandes von 1 Prozent.
weiter…Für die Vereinigten Personalverbände (VPV) des Kantons Zürich gehen die Strategie und die getroffenen Massnahmen im Sanierungsprogramm (San10) auf Kosten des Personals. Die Lohnentwicklung der kantonalen Angestellten basiert seit 2010 neu auf der Lohnindexstudie von über 200 Unternehmungen. Diese gesetzlichen Bestimmungen wurden noch nie umgesetzt. Somit scheint auch beim neuen Lohnsystem die Ausnahme zur Regel zu werden. Ein Sanierungsprogramm auf falschen Grundlagen aufzubauen ist unseriös und unzulässig, zumal derselbe Regierungsrat in den letzten 10 Jahren Steuergeschenke von 1.3 Milliarden gemacht und das Personal im selben Zeitraum Sanierungsbeiträge von 1.5 Milliarden geleistet hat.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände (VPV) haben an ihrer Sitzung vom 1. Juni 2010 beschlossen, die Regierung zum Rückzug des Sanierungs-programms 10 (San10) aufzufordern. Die Rechnungen der Jahre 2006-2009 haben insgesamt um 1.7 Milliarden besser abgeschlossen, als die Budgets derselben Periode. Trotz dieser massiven Fehleinschätzung verlangt der Regierungsrat von den kantonalen Angestellten weitere Sparopfer. Ein San10 auf denselben falschen Grundlagen aufzubauen ist unseriös und unzulässig, zumal derselbe Regierungsrat in den letzten 10 Jahren Steuergeschenke von 1.3 Milliarden gemacht und das Personal im selben Zeitraum Sanierungsbeiträge von 1.5 Milliarden geleistet hat.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände (VPV) sind die Dachorganisation von 13 Berufsverbänden im Kanton Zürich mit rund 20'000 Mitgliedern. Sie vertreten die Interessen der rund 100'000 Personen, die bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich versichert sind.
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