Der Zürcher Regierungsrat hat heute in seinem RRB 111 vom 31. Oktober 2012 die Lohnentwicklung für das Jahr 2013 bekannt gegeben. Er sieht vor, dass für individuelle Lohnanpassungen (0.4%) sowie für eine Einmalzulage (0.2%) insgesamt 0.6% der Lohnsumme zur Verfügung stehen. Damit liegt er weit unter den von den VPV geforderten moderaten 1.6%. Die Sozialpartnerschaft zählt für den Regierungsrat offenbar nichts mehr.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände (VPV) fordern für 2012 eine Lohnerhöhung von mindestens 4% für die rund 38’000 Kantonsangestellten. Die Teuerung 2011 ist vollständig auszugleichen. Zudem muss der Kanton endlich damit beginnen, die in den Vorjahren nicht gewährten Teuerungsausgleiche von über 7% auszugleichen. Auch aus der Personalverordnung ist ein Rückstand von 1% ausstehend.
weiter…Eine steigende Lohnsumme von 1.1%, wie dies der Regierungsrat soeben kommuniziert hat, und sie auch bereits im Budgetentwurf so eingestellt worden war, ist für die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) kein Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern für das Staatspersonal nach wie vor eine Lohnentwicklung von 3,1%. Davon beruhen 2.1% auf gesetzlicher Grundlage, die dieses Jahr in Kraft getreten ist. Zudem sind die VPV enttäuscht, dass sich Frau Regierungsrätin Ursula Gut als Personaldirektorin nicht mehr für das Personal eingesetzt hat. Die Finanzlage und die Prognosen lassen eine durchwegs höhere Lohnentwicklung zu. Damit hätte die Regierung ein klares Zeichen für die Wertschätzung des Personals gesetzt.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) fordern für das Staatspersonal insgesamt 3,1% mehr Lohn. Die Höhe der Forderung beruht auf verschiedenen Fakten: Gemäss UBS-Lohnumfrage steigen die Löhne für 2011 generell um 1,6%. Weitere 0,5% stehen den Arbeitnehmenden aufgrund der geänderten Personalverordnung für das Jahr 2010 zu. Zudem beträgt der Teuerungsrückstand für das Staatspersonal mehr als 7%. Wegen des um nahezu 1 Milliarde besseren Ergebnisses der Kantonsrechnung 2010 erwarten die VPV einen Ausgleich des Teuerungsrückstands von mindestens 1%.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) fordern die Regierung auf, die 2010 geänderte Personalverordnung im Sinne ihrer Bestimmung umzusetzen. Die Lohnentwicklung der kantonalen Angestellten basiert auf der Lohnindexstudie von über 200 Unternehmungen. Auf gesetzlicher Grundlage fordern die VPV für 2011 sowohl den vollen Teuerungsausgleich als auch den Ausgleich dieser Lohnindexstudie. Der über die Jahre kumulierte Teuerungsrückstand von über 7% soll stufenweise rückgängig gemacht werden – analog zum Bund.
weiter…Die Vereinigten Personalverbände (VPV) sind die Dachorganisation von 13 Berufsverbänden im Kanton Zürich mit rund 20'000 Mitgliedern. Sie vertreten die Interessen der rund 100'000 Personen, die bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich versichert sind.
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